Fahrräder Cruiser

  • Preis
  • Farbe
  • Hersteller
  • Geschlecht
  • Rahmengröße
  • Rahmenmaterial
  • Anzahl Gänge
  • Bremsen
  • Radgröße
  • Schaltungstyp
  • Lieferzustand

Was sind Cruiser?

Als Cruiser werden Fahrräder bezeichnet, deren Konstruktion auf Entspannung basiert. Der Radler soll sich während der Fahrt entspannen und die Umgebung genießen. Dies lässt sich beispielsweise in Gebieten mit besonders ausgeprägter Natur mit Cruisern sehr gut realisieren. In der direkten Übersetzung bedeutet steht Cruiser für „Kreuzer“. Wer während der Arbeit genug Stress hat und auf extreme Leistungen beim Workout verzichten möchte, kann mit dem Cruiser den Tag chillig ausklingen lassen. Der ursprüngliche Typ des Cruiser Fahrrads stammt schon aus den Jahren um 1940. Bis heute ist die typische geschwungene Form des Rahmens das Erkennungszeichen für einen Cruiser. Diese Fahrräder haben jedoch nur eine einfache Ausstattung, was keine großen Ansprüche an einen bestimmten Komfort stellen lässt. Außerdem ist das Gewicht dieses Fahrrades je nach Hersteller ziemlich hoch. Trotz und alledem sind diese Fahrräder besonders bei Individualisten beliebt, die Namen für dieses außergewöhnliche Gefährt können recht unterschiedlich sein. Auch wenn dieses Fahrrad äußerst bequem aussieht, beansprucht es die Gelenke von Rücken und Knien mehr als es bei anderen Fahrradtypen der Fall ist. Für längere Strecken ist dieses Fahrzeug weniger geeignet, vielmehr um damit gesehen zu werden. 

Komfortables Fahrvergnügen mit Entspannungsfaktor

Die Eigenschaften von Cruisern zwingen den Fahrer beinahe dazu, sich auf dem Fahrrad zu entspannen. Der Sattel des Bikes befindet sich direkt über der Mitte des Tretlagers. Dieser Umstand führt dazu, dass der Fahrer nur eine geringe Kraft entfalten kann. Außerdem sind die Sättel bei Cruisern meistens gefedert. Sollte der gefederte Sattel nicht den Vorstellungen des Fahrers entsprechen, lässt sich dieser mühelos durch ein alternatives Sattelmodell austauschen.

Obwohl Cruiser überwiegend das Ziel der Entspannung verfolgen, sind diese Räder in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Neben Entspannung spielt vor allem die optische Wirkung der Bikes eine große Rolle. Während die einen Modelle eher dezent und zurückhaltend wirken, drängen sich andere Modelle förmlich in das Sichtfeld des Betrachters.

Chopper

Chopper erinnern optisch sehr stark an die bekannten Motorräder. Auch die Chopper-Motorräder wurden in erster Linie für einen lockeren Fahrstil entwickelt. Die Naturnähe und der Blick in die Ferne stehen im Mittelpunkt dieses Motorrad-Typs.

Ähnlich verhält es sich auch bei den Choppern der Cruiser Fahrräder. Es geht hier nicht um Sport oder Hektik, sondern der Fahrer sitzt entspannt in seinem Sattel und tritt langsam in die Pedale. Während Chopper über einen hohen Fahrkomfort verfügen, müssen Fahrer bei Geschwindigkeit und Widerstandsfähigkeit Abstriche in Kauf nehmen.

Lowrider

Unter den Cruiser Fahrräder gibt es auch Bikes, welche ausschließlich zu Zwecken der Optik entwickelt werden. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Lowrider, welche in der Regel ausschließlich mit 20-Zoll-Laufrädern ausgestattet sind.

Bei Lowridern rücken die künstlerischen Fertigkeiten des Konstrukteurs in den Fokus des Betrachters. Die Konstrukteure von Lowrider Modellen bereichern den kleinen Rahmen dieser Modelle mit ausgefallenen Details, welche hochwertig und gekonnt auf den Rahmen platziert werden und damit den gesamten Lowrider Cruiser zieren.

Semi-Stretchcruiser

Zwischen Cruisern und Stretchcruisern entstand eine Lücke, von welcher besonders Personen mit individuellen Ansprüchen betroffen gewesen sind. Um diese Lücke zu schließen, entstanden Semi-Stretchcruiser.

Semi-Stretchcruiser verfügen über Rahmen, welche etwas weniger gestreckt sind. Sie bieten auch Fahrern, deren Körpergröße 2 Meter überschreitet, einen hohen Fahrtkomfort. Hinsichtlich der übrigen Eigenschaften sind Semi-Stretchcruiser an Cruiser und Stretchcruiser angelehnt.

 

Custombikes

Wer Cruiser bei der Wahl des Fahrrads bevorzugt, hat die Möglichkeit einen individuell gefertigten Cruiser zu erwerben. Die Cruiser werden nach den Vorstellungen des Fahrers entworfen und gebaut. Hierbei handelt es sich um sogenannte Custombikes.

Bei Custombikes kann nicht nur die Ausstattung des Cruisers nach den Wünschen des Fahrers gewählt werden. Auch in Bezug auf den Rahmen, der für den Cruiser verwendet werden soll, hat der Fahrer die Möglichkeit zu entscheiden, ob er einen Serienrahmen oder einen individuell konstruierten Rahmen bevorzugt. Bei der Gestaltung von Custombikes sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Beach Cruiser

Beach Cruiser besitzen einen geschwungenen Rahmen. Die Maße von Beachcruisern entsprechen meistens den Maßen von normalen Fahrrädern. Sie sind mit Laufädern in den Größen 24 oder 26 Zoll ausgestattet. Die Reifen besitzen meistens eine Größe von 3 Zoll oder 2,125 Zoll.

Abgerundet wird die Ausstattung der Beach Cruiser von einem gefederten oder zumindest weichen Sattel. Hier kann der Fahrer selbst auch kleinere Optimierungen vornehmen. In der Regel werden bei Beach Cruisern breite Moonlenker installiert. Der Fahrer nimmt bei einem Beach Cruiser eine aufrechte Sitzposition ein und fährt entspannt durch die Stadt oder über das Land.

Stretchcruiser

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei Stretchcruiser um Cruiser Modelle, die über einen gestreckten Rahmen verfügen. Der Rahmen wirkt optisch sehr flach und durch die Länge wird eine extrem gestreckte Wirkung des Rahmens erzeugt.

Der Fahrer tritt bei diesem Cruiser nach vorne, während bei anderen Cruiser Modellen die Trittbewegung nach unten gerichtet ist. Ausgestattet ist dieser Cruiser meistens mit einem Apehanger- oder Moonlenker. Der Fahrer kann mit dem Stretchcruiser entspannt in aufrechter Sitzposition durch die Natur fahren.

Für wen sind Cruiser geeignet?

Ob ein Cruiser für den einzelnen Fahrer geeignet ist, hängt nicht zuletzt von den Bedürfnissen des Nutzers ab. Mit einem Cruiser kann so ziemlich alles unternommen werden, was mit einem Citybike auch realisiert werden kann. Lediglich ist der Fahrkomfort etwas höher und das Bike ist nicht ganz so robust.

Mit einem Cruiser können entspannte und ausgedehnte Radtouren unternommen werden. Der Umstand, dass Cruiser in erster Linie für entspanntes Fahren entwickelt wurden, führt jedoch dazu, dass die Ziele der Radtour nicht zu weit entfernt gewählt werden sollten. Schließlich verfügt der Cruiser über keine Gangschaltung, wodurch höhere Geschwindigkeiten ausgeschlossen werden. Durch die Eigenschaften von Cruisern fallen Radtouren meistens etwas ausgedehnter aus. Dafür können die Touren aber auch genossen werden, weil sie einen hohen Entspannungsfaktor bieten.

Wer mit dem Fahrrad sportliche Zwecke verfolgt, sollte von der Wahl eines Cruisers Abstand nehmen. Cruiser eignen sich nicht zur Bewältigung schwieriger Gelände. Fester Belag mit wenig Unebenheiten bietet Nutzern von Cruisern ein maximales Fahrvergnügen. Zwar können mit Cruisern auch Bordsteinkanten überwunden werden, trotzdem sollte dies die Ausnahme bleiben. Leichte Steigungen können bewältigt werden, im Gebirge wird der Fahrer mit einem Cruiser jedoch keine Freude haben.

Cruiser können als Freizeitrad viel Freude bereiten. Wer das Rad nur für entspanntes Radfahren nutzen möchte und hin und wieder auch mal einen Discounter damit besuchen möchte, der trifft mit dem Cruiser eine optimale Wahl. Um höheren Ansprüchen gerecht zu werden, muss der Nutzer zu einem anderen Fahrrad greifen. Allerdings muss der Fahrradliebhaber trotzdem nicht auf den gehobenen Fahrkomfort verzichten. Wer tatsächlich das Fahrrad nur als Ausgleich zum Alltag nutzen möchte, der kann sich ein Cruiser Bike als Zweitfahrrad in Erwägung ziehen.

 

 

Nach oben